Laufenburg

Wandern zwischen zwei Ländern

Man nehme einen Fluss, zwei Schwesternstädte und drei Brücken: Fertig ist die «Laufenburger Acht» – ein schweizerisch-deutscher Erlebniswanderweg mit 17 Stationen.
Michael Lehner

Es waren die Grafen von Habsburg, welche Laufenburg einst ausbauten und dabei erstmals eine Brücke über den Rhein errichteten. Später sorgte Napoleon dann dafür, dass die Stadt über einen deutschen Teil in Baden und einen schweizerischen Teil in Aargau verfügt. Was läge da näher, als die beiden Schwesternstädte mit einem grenzüberschreitenden Rundwanderweg zu verbinden? Mit der «Laufenburger Acht» ist dies nun auf unterhaltsame Weise gelungen: Wer die neue Erlebniswanderung unter die Sohlen nimmt, kann die Geschichte dieser Hochrhein-Perle erkunden und gleichzeitig internationales Flair spüren. Gleich dreimal überqueren Wanderer beim Wehrübergang des Kraftwerks, bei der Laufenbrücke und der Hochrheinbrücke nämlich die Landesgrenzen – und bleiben dabei doch immer in Laufenburg.

Über Hängebrücken und Stege
Deutschland oder Schweiz? Wo genau man auf der 6,1 Kilometer langen Rundwanderung einsteigt, bleibt ganz den Wanderern überlassen. Geeignete Startpunkte für einen Tagesausflug sind aber sicher die Stationen bei den beiden Schwimmbädern und in den beiden Altstädten. Die Route überzeugt anschliessend mit malerischen Quartieren, idyllischen Flusslandschaften und auch immer wieder interessanten technischen Bauten wie einem Stauwehr. Zwei Hängebrücken und zwei Stege gehören ebenfalls zu den Attraktionen der «Laufenburger Acht». Mit verschiedenen Erlebnisstationen treffen Wanderer unterwegs aber auch immer wieder auf Möglichkeiten zum Spielen und Entdecken – nicht zuletzt dank der Begleitung des knuffigen Maskottchens LauRhy eignet sich die Tour damit für alle Generationen.

Zur Angel gegriffen
Laufenburg war einst ein Fischerort und galt als Salmhochburg. Klar, gehört die Geschichte des Fischfangs zu den Schwerpunkten des Erlebniswegs: An den Stationen der «Laufenburger Acht» lernen BesucherInnen nicht nur die Fauna und die Geschichte des Flusses kennen, sondern können auch selbst spielerisch zur Angel greifen. Mit dem Wasserkraftwerk ist am Rhein indes auch die Elektrizität stets präsent – an anderen Etappenzielen lässt sich am Wegesrand so selbst Strom erzeugen und eine Pumpe antreiben. Zu den weiteren Themen der interaktiven Route zählen die spannende Geologie der Region und das Erbe der Habsburger. Dazwischen bietet sich immer wieder eine wundervolle Aussicht auf den Rhein – am besten geniesst man diese bei einer Rast auf den zahlreichen Bänken und Sonnenliegen am Ufer.

Bilder:
© Tourist-Info Laufenburg

www.laufenburg-tourismus.com
www.aargautourismus.ch

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